Trinkwasserreinigung durch Umkehrosmose

 

Muss Leitungswasser gereinigt werden?

 

Alles auf der Erde vorhandene Süßwasser wird in einer natürlichen Zirkulation gereinigt und von Pflanzen, Tieren und Menschen immer wieder verwendet.

Durch Industrie und Landwirtschaft gelangen aber seit Jahrzehnten Nitrate, Salze, Schwermetalle und komplexe giftige Chemikalien in unsere Trinkwasserreservoirs und damit in den Wasserkreislauf. Bei diesen Verunreinigungen versagt der ursprüngliche Reinigungsprozess.

Im Leitungswasser kann nur mehr ein kleiner Teil der zahlreichen chemischen Verbindungen auf Vorkommen und Grenzwerte überprüft werden, und mögliche Reaktionsprodukte aus diesen Verbindungen sind noch weitgehend unerforscht.

 

Wasser kann nicht künstlich hergestellt werden und ist deshalb ein höchst begrenzter und wertvoller Rohstoff.

 

Die wichtigste Funktion von Wasser im menschlichen Körper ist die Lösung und der Abtransport von Schlackenstoffen und Ablagerungen aus Bindegewebe, Organen und Blut.

Diese Aufgabe kann nur möglichst reines Wasser effektiv erfüllen.

Jeder vorhandene Inhaltsstoff, ob erwünscht oder unerwünscht, reduziert die hohe Lösungsfähigkeit des Wassers und damit seine gesundheitsfördernde Wirkung.

 

Soll Trinkwasser Mineralien enthalten?

 

Mineralstoffe finden sich im Wasser in Form von mineralischen Salzen – auch anorganische Mineralien genannt. Im Gegensatz dazu enthalten feste Nahrungsmittel organische Mineralien in Verbindung mit Proteinen oder natürlichem Zucker.

Unser Körper benötigt zum Verwerten eines Salzes wesentlich mehr Energie als für die Verdauung von Proteinen. Unsere bevorzugte Mineralquelle ist daher immer die feste Nahrung.

 

Die in fester Nahrung enthaltenen organischen Mineralien unterstützen Ihre Gesundheit, die in Wässern enthaltenen anorganischen Mineralien hingegen behindern Ihren Körper bei der Entschlackung und Entgiftung.

Sie sollten deshalb möglichst reines, mineralstoffarmes Wasser zu sich nehmen.

 

Nur mit Umkehrosmose gereinigtes Wasser erfüllt diesen Anspruch optimal.

 

Was ist Umkehrosmose?

 

Osmose nennt man die natürliche Eigenschaft von Körperzellen, durch die Zellwand hindurch Nährstoffe aufzunehmen und Stoffwechselschlacken auszuscheiden.

 

Bei der Umkehrosmose wird Leitungswasser durch eine Membran gedrückt, deren Poren nur Wassermoleküle passieren lassen. Inhaltsstoffe wie Kalk, Nitrat, Asbest, Blei, Chlor, Quecksilber, Bakterien, Viren, Pilze, Hormone, Pestizide, usw. werden in den Abfluss gespült.

Der normale Leitungsdruck ist für diesen Vorgang ausreichen, eine Stromversorgung ist nicht nötig.

 

Die Technik der Umkehrosmose wurde für die Raumfahrt entwickelt und wird in der Medizin unter anderem für die Dialyse eingesetzt.

 

Asbest, Blei und Chlor im Leitungswasser

 

Aus dem Asbestzement veralteter Versorgungsleitungen lösen sich Asbestfasern und gelangen so in das Leitungswasser. Ebenso kann Blei aus den Bleirohren vieler erneuerungsbedürftiger Hauswasseranlagen Ihr Trinkwasser vergiften.

Zum Entkeimen des Leitungswassers wird je nach Jahreszeit mehr oder weniger Chlor zugesetzt.

Alle diese Substanzen sind heute allgemein als gesundheitsschädigend bekannt und können trotz ursprünglich guter Wasserqualität in ihrem Trinkwasser enthalten sein.

Die Umkehrosmose beseitigt auch solche Schadstoffe zuverlässig.

 

Reinstes Wasser für mein Kind

 

Die ausreichende und schadstoffarme Flüssigkeitszufuhr spielt eine wesentliche Rolle dabei, dass Sie und Ihr Baby die wichtigen Inhaltsstoffe der Nahrung optimal verwerten können.

Sobald Sie zusätzlich Flaschennahrung geben, ist neben der Wahl des geeigneten Produktes die Verwendung von reinem Wasser für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes entscheidend.

 

Je mehr Zusatznahrung Sie anbieten, umso mehr nimmt der Wasseranteil in der Nahrung ab. Deshalb sollte ab der Beikosteinführung besonders auf eine ausreichende Wasseraufnahme beachtet werden.

 

Sie können zum Wohl Ihres Kindes jede Menge reines Wasser frisch und preisgünstig selbst herstellen, anstatt abgepacktes Umkehrosmosewasser aus der Drogerie kaufen zu müssen.

 

Verwendungsmöglichkeiten von reinem Wasser

 

Ø      zum Trinken

Ø      zum Kochen

Ø      für die Zubereitung von Getränken

Ø      für die Zubereitung von Babynahrung

Ø      zur besonderen Pflege von Gesicht und Händen

Ø      zum Rasieren

Ø      zur Handwäsche empfindlicher Kleidung

Ø      zum Dampfbügeln

Ø      zur Luftbefeuchtung

Ø      in der Scheibenwaschanlage und in der Batterie Ihres Autos

Ø      zur Fensterreinigung

Ø      für den Dampfreiniger

Ø      zum Gießen Ihrer Pflanzen

Ø      zum Tränken Ihrer Haustiere

 

 

Das Umkehr-Osmose Verfahren

Wasser ist die Summe unendlich vieler aus Wasserstoff und Sauerstoff gebildeter Moleküle. Sie sind die kleinsten bekannten Moleküle und besitzen hervorragende Lösungseigenschaften. Als halbdurchlässige Membran bezeichnet man eine Haut, die zwei Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte voneinander trennt, aber die dünnflüssigere als Lösungsmittel zur dickflüssigeren passieren lässt, die sich dadurch im Sogeffekt verdünnt. Dieser Vorgang wird Osmose genannt und ist die Basis des Stoffwechsels jeder organischen Körperzelle.

 

 


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          Grössenvergleich: Membrane – Viren – Bakterien

                                                                                Funktionsprinzip

             Osmose

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Kehrt man den Vorgang um und drückt konzentrierte wässrige Lösung (z.B. mit Inhaltsstoffen befrachtetes Wasser) an der Membrane vorbei, lösen sich einzelne Wassermoleküle aus den Molekülverbänden heraus. Von den vorher befrachteten Stoffen und eingelösten Substanzen befreit wandern sie in die benachbarte Kammer, so gut wie reines Wasser ist gewonnen. Dieser Vorgang wird Umkehr-Osmose genannt.

 


 

In unseren Umkehrosmosegeräten arbeiten Vorfilter, Membranen und Nachfilter zur Reinigung des Wassers.

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Die Vorfilter entfernen grobe Verschmutzungen wie Sand, Haare, Hefepilze oder Rost. Die Membranen entfernen Verunreinigungen wie Pollen, Bakterien, rote Blutkörperchen, Kolloide, Viren, organische Riesenmoleküle, organische Substanzen, Nitrat, Atrazin, Kalk, Pestizide, chem. Lösungsmittel, gelöste zweiwertige Salze (mit Kalzium, Schwefel, Kohlenstoff, Eisen, Mangan), Schwermetalle. Auch Hormone und ungelöste Salze werden mit dem Rest des Leitungswassers weggespült. Die Nachfilter verbessern Geschmack, Geruch und Farbe des Trinkwassers.